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In Berlin muss sich vieles ändern

 

85% der Berliner Bevölkerung sind Mieterinnen und Mieter. Die Krise auf dem Berliner Mietwohnungs“markt“ zeigt klar auf, dass ein grundlegender Richtungswechsel in der Wohnungspolitik für die Menschen in unserer Stadt dringend notwendig ist.

Mitglieder der MIETERPARTEI sind Eltern und erziehende, alt und jung, studierende und arbeitende – und vor allem jedoch Menschen, deren Tag auch nur 24 Stunden hat. Neben ihren Familien, ihren Berufen und all den sonstigen Verpflichtungen kämpfen fast alle unserer Mitglieder noch ihren eigenen individuellen Kampf um den Erhalt ihrer eigenen Wohnung – manche mit den Kindern mitten auf der Baustelle, andere mit ständig drohender Obdachlosigkeit im Nacken.

Deshalb bitten wir an dieser Stelle um Verständnis für eine noch nicht perfekte Website und viele andere „Makel“ im Vergleich zu den Altparteien. Wir haben keine festen Mitarbeiterstäbe, und wir können keine PR-Agenturen wie manch ein Berliner Investor engagieren, um unsere politischen Anliegen auf Hochglanz zu polieren. Und wir wollen ausdrücklich auch gar nicht sein wie „die Etablierten“. Wir sind Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, die durch die Auseinandersetzung in der Wohnungsfrage „politisiert“ wurden.

Das was wir tun, tun wir aus Überzeugung. Weil es nötig ist, dass sich wieder mehr Menschen in unsere Demokratie einmischen. Wir möchten, dass alle Mieter dieser Stadt wieder angstfrei schlafen und leben können. Und zwar erst recht dann, wenn sie nur einen „normalen“ Job haben, mit dem sie sich „nur“ eine normale Wohnung leisten können und wollen – und zwar ohne bei irgendeiner Fürsorgestelle darum betteln zu müssen, als Berliner noch in Berlin wohnen bleiben zu dürfen.

In diesem Sinne bedanken wir uns für den Besuch auf dieser Seite und freuen uns über jede Anregung und jeden Hinweis, der uns hilft (noch) besser zu werden und über jede oder jeden, der selbst mitmachen möchte!

Herzlichst, Eure aktiven Berlinerinnen und Berliner in der Mieterpartei / Bündnis Berlin MIETERPARTEI

 

Demokratie, Parlamentarismus, Opposition

Warum eine neue Partei?

Demokratie lebt von Opposition. Die Mächtigen in der Gesellschaft organisieren ihre Interessen – durch Lobbys oder auf anderem Wege – und setzen ihre Anliegen in der politischen Entscheidungsfindung durch. Politische Parteien, die vorrangig Regierungsbeteiligungen anstreben, müssen sich mit solchen Lobbyinteressen arrangieren. Politische Ansichten, die sich zu weit vom bundesdeutschen Meinungsmainstream unterscheiden werden zu gerne mit dem Bannstrahl der „Regierungsunfähigkeit“ belegt. Wer in Deutschland als politische Partei nicht das Attribut „regierungsunfähig“ zuerkannt bekommen will, muss sich einem bestimmten Meinungskanon beugen, der angeblich eine solche „Regierungsfähigkeit“ definiert:

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